neue CD 02/2010
Murmúrios
TonArt Ensemble & Ernesto Rodrigues
Info

rec. 13.12.2008
Westwerk, Hamburg
part 1: 38:14
part 2: 17:30
CREATIVE SOURCES RECORDINGS CS 170
REVIEWS

CD "Brot & Honig"
0003 TRUE MUZE REC
1. Brot & Honig 36:36
2. Syrah & Papidoux 37:04
"Brot & Honig" 3min
"Syrah & Papidoux" 3min
Evan Parker/TonArt Ensemble:
Evan Parker-sopr.sax,
Alexander Dannullis-git.
Heinz E. Goedecke-tb, didj.,
Michael Haase-banjo,
Ole Hoffmann-bar.sax.,
Georgia Ch.Hoppe-e-git., bcl, hybrid clar.,
Robert Klammer-perc.,
Nicola Kruse-viol., tenorviol.,
Ulla Levens-viol.,
Heiner Metzger-cl.,acl., sax.,synth.,
Claudius Molter-fl., altofl.,picc.,
Harry Nitz-vibr.,perc.,
Hannes Wienert-sopr.sax., saxtrump.,
Peter N.Wilson-double bass.
Record
ed live in concert.
NDR Hamburg, Studio 1
October 30, 1999
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Das TonArt Ensemble gründete sich 1989 in Hamburg als eine Formation frei improvisierender MusikerInnen. Es versteht sich als offenes, basisdemokratisches Ensemble, das in unterschiedlichen Besetzungen an verschiedenen Formen der Improvisation arbeitet. Die Improvisation nach graphischen Notationen und die Interaktion mit visuellen oder akustischen Vorproduktionen bilden einen Schwerpunkt des TonArt Ensembles, das sich immer wieder auf neue Experimente eingelassen hat, wie das Spiel mit Raumstrukturen, Spielzeuginstrumente, improvisierte Oper, oder auch Neue Musik, z.B. von Christian Wolff.
Mehrfach hat das TonArt-Ensemble international renommierte Musiker nach Hamburg eingeladen und mit ihnen intensiv gearbeitet: Anthony Braxton, Dieb13, Fred Frith, Vinko Globokar, Malcolm Goldstein, Tim Hodgkinson, Peter Kowald, Evan Parker, Ernesto Rodrigues, Keith Rowe, Wu Wei und Christian Wolff. Die Ergebnisse wurden mit großen Erfolg im NDR, in der Fabrik, im Westwerk oder in KX auf Kampnagel präsentiert. Die CD-Einspielung von 1991 mit Anthony Braxton (Auftragskomposition NO 151, hathut) errang in der US-amerikanischen Fachzeitschrift Downbeat die Höchstwertung und auch die Evan Parker/TonArt Ensemble CD 'Brot und Honig' (true muze) gewann in der internationalen Presse Anerkennung.
Das TonArt-Ensemble hat keine Leitung im eigentlichen Sinne. Es versteht sich als ein basisdemokratisches Ensemble aus dessen Reihen Musiker/Innen, in der Regel zwei, mit der jeweiligen Projektleitung beauftragt werden.
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Music Muse
12. 5. 2011 19:00
Kunsthalle Hamburg Glockengießerwall 1
Phil Corner und TonArt Ensemble: Music Muse
Nicola Kruse: Violine | Hannes Wienert: Saxofon, Sheng | Georgia Ch. Hoppe: Klarinette, Saxofon | Krischa Weber: Cello | Thomas Österheld: Tuba, Bassklarinette | Helmuth Neumann: Trompete | Thomas Niese: Kontrabass | Michael E.Haase: Banjo, Dan Bao
„Music Muse“ ist eine Anleitung zur musikalischen Interpretation von visuellen Eindrücken. Das TonArt-Ensemble wird verschiedene Bilder der Ausstellung „Unscharf. Nach Gerhard Richter“ nach den Vorgaben von „Music Muse“ umsetzen. Wie klingt eigentlich ein Gerhard Richter?
“What I really should have written for band” besteht aus 33 Seiten mit Anweisungen für die Musiker und einen Dirigenten. Komplexe Texturen, Geräusche und virtuose Etüden an den Grenzen des technisch machbaren treffen auf elementare Grooves und einfachste Figuren und Melodien.
Der in Italien lebende US-Amerikaner Phil Corner gehört zu den Begründern der Fluxus Bewegung und hat seit den 60er Jahren eine außergewöhnlich große Anzahl von Werken geschaffen. Das Hamburger TonArt Ensemble arbeitet seit über zwanzig Jahren im Spannungsfeld von Komposition und Improvisation und erarbeitet häufig ungewöhnliche Partituren.
Linien
3 Spielkonzepte am und im Park
8. 5. 2011 ... 16:00 Uhr
Treffpunkt Altonaer Museum, Museumstr.23 22765 HH
Blöcke
KrischaWeber
vor dem Museum Altona
Locken
Michael E. Haase
im Park unter den Blutbuchen
What I really should have written for band.
Phil Corner
im Springbrunnenbecken mit 33 Notenständern
TonArt Ensemble Konzert
Brigit Maschke: va, Krischa Weber: vc, Thomas Niese: cb, Moxi Beidenegl: voc, Georgia Ch. Hoppe: cl, Thomas Österheld: bcl, Hannes Wienert: ss,sheng, Helmuth Neumann: tp, Michael E. Haase: bj, Stefan Gorelski: acc
Ausgehend vom Altonaer Museum bewegt sich das Ensemble über drei Spielfeldern. Für die drei Räume werden drei ortsspezifische Spielkonzepte entwickelt die sich auf die Linien und Flächen der Parklandschaft beziehen. Architekturelemente dienen als Spielsteine. Sandplätze werden zu musikalischen Spielfelder. 33 Notenständer im Wasserbassin inspirieren zu einer interaktiven Musik-Performance.
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